• Eva Krummholz

Familienbande: Was uns verbindet, was uns trennt


Gute Nacht John, Boy, Gute Nacht Elisabeth, gute Nacht Pa,


Sagt euch der Name John Boy etwas? Was? Noch nie gehört?

Die Waltons, eine amerikanische Familienserie aus den Siebziger-Achziger.


Es lebten alle Generationen unter einem Dach. Von den Kindern zu den Großeltern. Die Welt in Waltons Mountain war übersichtlich. Es gab kein Telefon, dafür eine Veranda. Sie besaßen ein Auto. Das immer kaputt war. Sie machten nie Urlaub.


Die Waltons: Jasons Seitenstechen. Wäre die Familie gleich ins kaputte Auto (es war immer kaputt) gesprungen, wenn das Nesthäckchen Elisabeth dieses Stechen hätte? Jason ist ja irgendwo dazwischen im Sandwich. :-)

War die Oma nicht ein wenig streng? Während der Opa angeln war und der Vater die Sorgen im Sägewerk hatte?

Olivia die Mutter. Immer darauf Bedacht, dass es jedem gut geht. Was wollte sie noch vom Leben? Wollte sie dieses Leben?


Wäre es heute denkbar, noch in so einem Familienclan zu leben? Gibt es den noch? Wo alle Generationen sich um das Radio gesetzt hat, um wichtiges aus aller Welt zu erfahren? Denkbar in Zeiten von Internet, Patchwork und Co?


Welche Erinnerungen an meiner Familie möchte ich festhalten? Welche tun mir gut?

Zahlreiche Faktoren haben Einfluss auf die Persönlichkeitsentwicklung. Position der Familie, Anzahl der Geschwister, elterliche Konflikte, Krankheiten.


Die Prägung und Programmierungen durch unsere Vorfahren beeinflussen unser Verhalten bis zu 80 Prozent.


Verschiedene Verschiebungen unter den Familienmitgliedern können, wenn sie unbewusst bleiben, ein Leben lang Folgen zeigen. Verschiebungen? Eine Dysbalance der einzelnen Positionen. Ersetzt das Kind den Vater/die Mutter, ist die Mutter, der Vater in der Kinderrolle usw.


Mit einem Blick auf Ahnen- und Familienkonstellationen lassen sich unzählige Muster, Belastungen und Schwächen erklären und letztlich auch auflösen.










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